Ausbau der Garage

Sanierung des Anbaus

Ausbau der Garage
Ausbau der Garage

Bei dem Ausbau der Garage beginne ich mit der Grundsubstanz. Aus einer Garage eine Werkstatt zu machen, sollte keine große Sache sein. Hier ist es aber eine Herausforderung.

Es muss für diese Garage alles angefertigt oder umgebaut werden. Die handwerklichen Fähigkeiten werden gefordert. Die Gegebenheiten des Anbaus habe ich im Beitrag „Die Garage als Werkstatt“ schon beschrieben.

Aber bevor es dazu kommt, muss der Raum einmal saniert werden. Viele, viele Jahre wurde hier nichts gemacht. Das kaputte Fenster trug dann noch zur Verwilderung bei.


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Nach dem Ausräumen und Entsorgen der Altbestände ging es dann am Objekt los.

Auch bei Sanierungsarbeiten ist es erforderlich, dass man sich vorher ein paar Gedanken macht. Es wäre unnötige Arbeit, zuerst die Decke zu machen, um sie dann beim Putz anwerfen wieder zu versauen.

Angefangen habe ich mit einer Grundreinigung. Durch das kaputte Fenster ist einiges an Grünzeug in die Garage gekommen. Es roch leicht muffig.

Warum Reinigen, wenn doch gleich wieder gearbeitet wird? Grundregel auf jeder Baustelle ist, dass man die Füße frei hat. Über herumstehendes zu steigen ist nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich.

Ein alter Schacht in der Garage

Sanierung der Garage
Sanierung der Garage

Im hinteren Bereich der Garage kam ein Schacht zum Vorschein. Das muss etwas mit der damaligen Güllegrube zu tun gehabt haben.

Vor diesem Schacht gibt es einen stehenden Betonrand. Diesen weg zu stemmen ist mir zu viel Aufwand. Der Beton ist enorm Hart.

Ich schließe den Schacht mit Steinen und überbaue den Rand zu einem Podest. Das Podest wird aus Holz gebaut und dient mit großer Wahrscheinlichkeit später als Stellfläche für die Drechselbank.

Die alten Mauern der Garage

Bei meiner Recherche, wie andere Werkstätten aussehen, bin ich auf sehr viele OSB und Spanplatten gestoßen. Das kommt für mich nicht in Frage. Ich weiß nicht genau, wie es sich in der unbeheizten Garage mit der Luftfeuchtigkeit verhält. Und nebenbei bemerkt, gefällt es mir nicht. Alle anderen baulichen Maßnahmen, wie Rigipsplatten, würden mir den Raum unnötig verkleinern.

Der lose Putz wird von den Wänden genommen und verschiedenste Risse flexibel gefüllt.

Auf der Seite zum Nachbargrundstück steht die Garage etwa einen halben Meter im Boden. Hier lasse ich zur Sicherheit mal den unteren Bereich offen. So kann eventuell anstehende Feuchtigkeit abziehen.

Die Restlichen Stellen werden in zwei Schritten neu verputzt.


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Garagenwände Streichen

Garage Streichen
Garage Streichen

Pinsel und Rolle kommen zum Einsatz.

Der Innenraum der Garage bekommt eine weiße, diffusionsoffene Fassadenfarbe verpasst.

Die Wände habe ich zweimal gestrichen, da der Putz sehr dunkel ist und ich es doch schon weiß haben möchte.

Die neutrale Farbe habe ich aus lichttechnischen Gründen gewählt. Um vernünftig Arbeiten zu können ist anständiges Licht unabdingbar. Weiß unterstütz dies durch Reflektion.

Der Garagenboden

Einig am Boden brauche ich nichts zu machen. Der ist aus Beton. Aus sehr hartem Beton, wie ich merken musste.

Um die geplante Tischkreissäge später mit Strom versorgen zu können, soll ein Leerrohr im Boden versenkt werden. Das ist die beste Lösung, um keine Stolperstellen zu generieren. Der Ansatz des Stemmhammers ließ mich erstaunt Schauen. Es passierte nichts.

Die Decke zum Ausbau der Garage

Die alte Farbe der Deckenplatten habe ich mit einer Spachtel entfernt. Das ging einfacher als ich dachte. Die Farbe hatte keine gute Haftung auf den Platten und ließ sich abstreifen. Um dem bei meinem Anstrich vorbeugen zu können, wurde die Decke einmal Grundiert und bekam, wie schon die Wände, einem zweifachen Anstrich mit der weißen Farbe.


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Wie geht es weiter?

Altes Garagenfenster
Altes Garagenfenster

Die Wände sind verputzt. Decke und Wände Weiß gestrichen und die Möbel der Werkstatt sollen dem Raum, in natürlichem Holz, Leben einhauchen.

Nun ist es endlich an der Zeit meine selbstgebaute Werkbank vor dem feuchten Keller zu retten. Sie ist so zu zerlegen, dass man die Einzelteile allein transportieren kann.

Die ersten Werkzeuge wechseln also bald in die neue Werkstatt. Dazu will ich den Raum mindestens Durchzugsicher haben. Eine Lösung für das kaputte Fenster wird gesucht. Darum geht es dann im nächsten Beitrag.

Fazit zu Ausbau der Garage

Wo ist das Problem? Garage Ausfegen und Werkzeug rein. Nicht immer. Und erst recht nicht bei mir.

Bröckelnder Putz, rissige Wände, extrem harter Beton machen es nicht einfach. Müsste man nicht haben. Aber alles kein Problem mit dem nötigen Willen. Und mit dem Ziel vor Augen geht es Schritt für Schritt in Richtung eigene Werkstatt.

Das Ganze ist natürlich auch mit Ausgaben verbunden. Mörtel, Putz und Farbe kosten Geld. Das passende Werkzeug zur Verarbeitung muss auch noch her. Und dabei bin ich noch nicht mal bei den höchsten Ausgaben für die Werkstatt. Die werden wohl bei der Elektrik anfallen.

Ein Netzwerk an Freunden und Bekannten kann sehr viel Helfen. Nicht nur die helfenden Hände. Auch mit dem ein oder anderen guten Tipp, kann schnell geholfen werden.

Es wird überall umgebaut, Saniert und Renoviert. Aus dem Netzwerk kennt immer jemand, jemanden der einen kennt. Und dort hat vielleicht noch einer etwas Material über. Fragen ist ja bekanntlich kostenlos.

Sie haben Ihren Werkraum in einem Anbau, einer Garage oder Hütte? Schreiben Sie mir von Ihren Erfahrungen in die Kommentare.

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