Die Garage als Werkstatt

Mit der Werkstatt in die Garage

Die Garage als Werkstatt
Die Garage als Werkstatt

Was tut man nicht alles, um zur eigenen Werkstatt zu gelangen. Die Garage kann hierfür eine gute Alternative sein.

Mit den Umzügen und Improvisationen der letzten Jahre, wurden einige Optionen ausgeschöpft. Im Beitrag „Die eigene Werkstatt“ habe ich über den bisherigen Verlauf geschrieben.

So ist nun der einzige Platz für die eigene Werkstatt in der Garage.

Was man daraus machen kann, beschreibe ich in diesem Beitrag.

Die Garage diente über den Umzug hinweg als Zwischenlager. Für das Auto ist sie zu klein. Für die Werkstatt eigentlich auch.

Wenn ich mir meine Werkzeugsammlung anschaue, frage ich mich, wie der Platz ausreichen soll. Da müssen noch Lösungen her.


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Aufnahme der Garagen-Situation

Garagen Situation
Garagen Situation

Die Garage ist nicht annähernd gerade. Sie ist am Haus angebaut. Die angebaute Wand verläuft vom Eingangstor nach hinten gute 10cm aus dem Winkel.

Die gegenüberliegende Seite hat, weil angrenzend an das Nachbargrundstück, einen Knick. Dazu kommt die Neigung des Dachs. Das Gefälle lässt die Raumhöhe extrem nach hinten abfallen. Im groben kann man sich das, wie einen leicht verbeulten Trichter vorstellen.

Der Putz löst sich von den Wänden und die Decke ist aus Sauerkrautplatten. Strom, Wärme, Wasser gibt es hier nicht.

Das Holztor kann man auch mal überarbeiten. Das wird aber hinten angestellt.

Auf der rückwärtigen Seite zum Garten gibt es ein zweiflügliges Fenster. Ein Stahlwinkel-Rahmen mit eingekittetem Einscheibenglas. Eine Scheibe ist kaputt.

Es könnte ja mal was einfach sein. Das wäre aber wieder zu einfach.

Während ich mit dem Ausräumen und Entsorgen der letzten Reste des Umbaus beschäftigt bin, überlege ich schon fieberhaft, wie das alles gelingen soll.

Wie immer. Schritt für Schritt. Manches ergibt sich. Für anderes wird ein Plan gemacht.

Der Plan

Garage Innen
Garage Innen

Ich komme zu der Frage, was da alles rein muss.

Natürlich die Werkbank, als Herz der Werkstatt. An die Werkbank soll eine Tischkreissäge.

Schränke werden benötigt, um das Equipment zu verstauen.

Die Standbohrmaschine und die Drechselbank brauchen einen Platz.

Nicht zu vergessen ist, was noch zur Anschaffung geplant ist. So soll noch eine Abricht- und Dickenhobelmaschine mit passender Absaugvorrichtung in die Werkstatt.

Wenn ich bedenke, dass ich mich auch noch bewegen und mit Werkstücken hantieren muss, dann wäre die Hütte eigentlich jetzt schon voll.

Ein Aufmaß und eine Zeichnung sollten bei der Planung Helfen. Dann behält man den Überblick.

Ich mache meine Zeichnungen gerne von Hand. In diesem Fall wird aber viel geändert. Um sich das ewige Radieren zu Sparen und nachher eine saubere Zeichnung zu haben, mache ich diese am Computer.

Bei vielen festen Maßen, wie den stationären Maschinen, wäre es auch eine Option sich Teile aus einer Pappe zu schneiden. So kann man alles nach Belieben anordnen und verschieben.

So geht einiges an Zeit ins Land. Die Grundmaße sind festgelegt.

Aber die Gedanken kreisen. Was, wenn ich es so mache? Wo verlege ich den Strom? Baue ich ein Rohrsystem zur Absaugung? Wie haben andere ihre Werkstätten eingerichtet?

Bei der Recherche darüber verliert man sich gerne in Artikeln, Videos und Bildern.


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Anforderungen

Ein paar Anforderungen habe ich mir schon gesetzt.

Ich möchte um die Werkbank arbeiten. Also steht diese in der Mitte.

Um die Werkstatt in Länge und Breite am effektivsten ausnutzen zu können, werden die umliegenden Arbeitsflächen alle auf Höhe der Werkbank sein.

Die Werkzeuge sollen in Schränken und Kisten untergebracht werden. Nicht nur wegen dem Staub. Auch sind sie so direkt mitzunehmen, also mobil.

Alles in allem muss sehr platzsparend und funktionell gedacht und gehandelt werden. Auch später bei Projekten ist bei der Planung schon zu berücksichtigen, wie die Werkstücke auf engstem Raum gefertigt werden können.

Das ist es noch lange nicht.

Wer mit dem Holzwerkeln vertraut ist, weiß das man nie genügend Zwingen hat.

Wo lagere ich mein Holz? Fragen über Fragen. Es werden mehr, umso länger man sich mit dem Thema beschäftigt.


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Fazit zur Garage als Werkstatt

Garage Eingang
Garage Eingang

Was tut man nicht alles, um zur eigenen Werkstatt zu gelangen. Einen eigenen Raum, um kreativ zu sein, wünschen sich viele. Die Garage kann hierfür eine gute Alternative sein.

Mit Mut und Engagement findet sich ein Platz für die Werkstatt.

Ein besonders wichtiger Part ist, wie bei jedem Projekt, die Planung.

Errichten Sie sich Ihren durchdachten, persönlichen Raum um sich auszuleben. Ein perfekter Ausgleich zum Alltag. Bei dem nebenbei noch wunderbares entstehen kann.

Im nächsten Beitrag geht es dann um den Ausbau der Garage.

Vielleicht schreiben Sie mir mal von Ihrem Raum in die Kommentare? Ich würde mich freuen.

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