Die eigene Werkstatt

Eine eigene Werkstatt Der Traum

Die eigene Werkstatt
Die eigene Werkstatt

Einen Platz zum Werkeln zu haben ist eine großartige Sache.

Nicht jeder hat das Glück eine Werkstatt zu besitzen. Aber wo ein Wille, da ein Weg. Es wird improvisiert, wo es nur geht. Ein steiniger Weg, bei dem man manchmal Hilfe benötigt.

Den Arbeitsplatz herrichten. Ein wenig Werkeln, wie es die Zeit zulässt. Alles wieder wegräumen. Wohin mit den Sachen zum Trocknen…

Mit der richtigen Planung und einer guten Portion Durchhaltevermögen geht es.

Möglichkeiten gibt es viele. Am beliebtesten sind Keller und Garage. Mitbenutzung einer vorhandenen Werkstatt oder das Mieten eines Raums ist da schon schwieriger. Der Garten ist, wegen der Abhängigkeit vom Wetter, nicht so gut geeignet.


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In den meisten Fällen ist man auch noch an Zeiten gebunden. Hat man Strom, genügend Licht und eventuell eine Heizung?

In Videos und auf Bildern, die im Internet zu finden sind, sieht man die tollsten Werkstätten. Lassen Sie sich davon nicht einschüchtern. Großartige Ergebnisse lassen sich auch ohne die eigene Schreinerei erzielen. Zeitaufwendiger, aber es funktioniert.

In diesem Beitrag berichte ich über den bisherigen Verlauf meiner Wirkstätten.

Nicht mit umwerfenden Bildern, sondern so, wie es halt ist.

Küchentisch und rein gesägt

Aufgewachsen bei den Großeltern. In einer Mietwohnung eines Mehrparteienhauses.

Die ersten Gegenstände entstanden am Küchentisch. Vom Basteln mit Papier bis zur selbstgebauten Ritterburg aus Holz. Alles umgebungsfreundlich mit der Laubsäge, mit der man ganz einfach in den Tisch sägen kann.

Ab in den Keller

Kellerraum
Kellerraum

Auf der Suche nach einem anderen Platz zum Werkeln blieb nur der Keller. Zwischen Vorräten und dem wechselnden Sommer- und Winterkram passte da gerade noch ein alter Tisch.

Bewaffnet mit Werkzeug aus Opas Sortiment und einem ausrangierten Staubsauger ging es da zur Sache. Mehr schlecht als recht.

Ganz Glücklich machte mich dann ein Kellerwechsel mit einer anderen Mietpartei. Ein größerer Raum stand nun zur Verfügung. Aber die dort entstandenen Dinge sahen vor meinem geistigen Auge anders aus. Gelernt, dass es so nicht geht.

Obwohl mir nur einfachste Werkzeuge zu Verfügung standen, ist es doch meinem damaligen Können zu zuschreiben. Als Kind macht man nicht wirklich gelungene Sachen. Aber man lernt die wichtigen Grundzüge. Auch was weh tut.

Durch ein wenig Räumen und Aussortieren wurde der Tisch vergrößert. Mit Sperrholzplatten kam er dann auf gute 4qm. Perfekt für die Modelleisenbahn. Es wurde mit Holz, Gips und Farben hantiert. Die volle Kreativität kam zum Tragen. Und wieder, hatte ich es mir anders vorgestellt.

Aber der Opa hat es unterstützt. Heute bin ich sehr froh, dass er mich hat machen lassen. Ich hatte nie so eine Geduld. Aber mit wachsendem Alter kommt das langsam. Glaub ich.

Wie ich im Beitrag „Wie ich zum Heimwerken kam“ schon schrieb, ist ein Mentor nicht nur die treibende Kraft, sondern auch prägend.

Schreinerei benutzen

Eine gute Zeit hatte ich, als ich eine Schreinerei mit benutzen durfte. Da wird man schnell verwöhnt. Aber wer kann sich das schon zum Hobby Leisten?

Jetzt aber Die erste Wohnung

Selbst nach meinem Auszug durfte ich den Keller noch benutzen. Der neue Wohnraum bot keinen Platz für solche Späße. Da sollte nur gewohnt werden.

Problem war nun das ständige hin und her. Ohne Führerschein. Immerhin wohnte ich nun zwei Orte weiter. Auch da sprang der Opa wieder ein.

Nebenbei half ich Freunden beim Umbau. Das führte zu einer neuen Problemlage. Wo ist mein Werkzeug? Zuhause, in Opas Keller oder auf einer der Baustellen?


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Einblicke in noch laufende Projekte | Dies und Das für zwischendurch

Umzug Pendeln im Ort

Ein erneuter Umzug stand an. Zurück in den Heimatort.

In dem Haus wohnten noch mehr Parteien als in meiner Ausgangssituation.

Also sah man mich dann, bepackt mit Werkzeug, durch die Straßen wanken.

Das erste Auto machte mir dann die Wege leichter. Und den Geldbeutel. Also nicht das Auto an sich. Es brachte mich aber zum Baumarkt.

Geht es noch weiter weg?

Es ging zur Überbrückung in ein größeres Haus. Leider wieder nur zum Wohnen und mit einer Baustelle im Keller. Nix mit Werkeln. Es wird weiter gependelt. Jetzt über drei Orte.

Lichtblick Ein Haus

In der Kellerwerkstatt
Die Kellerwerkstatt

Vier Kellerräume. Das ist es jetzt.

Der Keller, mit seinem rustikalen Sandsteinambiente, hat nur eine geringe Deckenhöhe, aber Potenzial.

Leider nicht. Der Boden ist aus Lehm. Nach zwei Tagen Dauerregen ließen die Regenwürmer im Keller eine Party steigen.

Werkstatt in die Garage

Nun ist meine Werkstatt in die angebaute Garage gezogen. Die ist eh zu klein für das Auto.

Bedenken habe ich noch mit dem alten Dach.

Das dies nicht meine letzte Werkstatt ist, ist klar.

An dem alten Haus kann nicht mehr viel gemacht werden. Statiker und Architekten raten zu dem, was einem der kleine Handwerkerverstand bei Betrachten der Lage sagt. Lieber nicht.

Mal schauen, was da noch so kommt und mit dem Arbeiten, was man hat.

Einrichtung der Werkstatt
Einrichtung der Werkstatt

Lesen Sie in den nächsten Beiträgen weiter. Es geht dann um den Ausbau und die Einrichtung der Werkstatt.

Fazit zum Thema Werkstatt

Die eigene Werkstatt, sei sie noch so klein, ist etwas Großartiges. Sie verhilft einem Dinge zu erschaffen, ist gleichzeitig ein Rückzugsort und man kann sich kreativ austoben. Also ein klasse Ausgleich.

Der Weg dorthin ist nicht immer einfach, wie alles im Leben. Lässt sich aber machen. Mit der richtigen Hilfe an der Seite geht es auch etwas komfortabler.

Egal wie groß die Werkstatt ist, sie wird schnell klein. Es kommen Werkzeuge dazu und Material wird gehortet. Ist so!

Wie war das bei Ihnen? Wie arbeiten Sie heute? Schreiben Sie mir gerne in die Kommentare.

Gedanken zu “Die eigene Werkstatt”

  • Danke für deinen Bericht! Er zeigt uns deutlich auf, wie wichtig es ist, sich Gedanken zur Verwirklichung des eigenen Werkstatt(t)raums zu machen. Fazit : Nie aufgeben; irgendwo findet sich ein Plätzchen für kreative Projekte !

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